Angeschaut: Game of Thrones Ep. 3 – The Sword in the Darkness
Die Telltale Maschinerie rattert munter weiter. Nach der kürzlichen Veröffentlichung der zweiten Episode von Tales of the Borderlands erschien nach knapp anderthalb Monaten bereits die dritte Episode von Game of Thrones.
Dieses Mal habe ich gründlich die Struktur der Episode unter die Lupe genommen. Spoiler zu Inhalten werden vermieden, nur einzelne Schauplätze werden in den nächsten Zeilen erwähnt werden.
Die Maschine
Es ist bemerkenswert mit welcher Präzision die unterschiedlichen Sektionen dieser Episode getimt sind. Fast auf die Sekunde weisen die einzelnen Kapitel eine durchschnittliche Länge von zehn Minuten auf. Insgesamt wechselt die Szenerie elf Mal und nur zwei Abschnitte weichen von diesen magischen zehn Minuten ab; einer ist kürzer und der andere doppelt so lange.
Wiederum beginnt die Episode mit der obligatorischen Action-Sequenz – wie bereits in den vorhergehenden Teilen – wirkt dieses Mal aber durch unterschiedliche Elemente erfrischender als noch in der zweiten Episode. Die knapp zwei Stunden verbringen wir wie folgt:
45min The Wall
30min Ironrath
20min King’s Landing
15min Essos
Der Verräter
Überraschenderweise gefiel mir diese Episode wieder besser, wie noch die zweite. Die Beziehungen der einzelnen Charaktere und Hintergründe sind mittlerweile etabliert und die Geschichte wird voran getrieben. Durch die vielen Charaktere herrscht eine ähnlich hohe Komplexität, welche bereits durch die Bücher und der Serie vermittelt wurden.
Die Auswirkungen meiner Taten sind nur noch schwer abzuschätzen und trauen kann schon gar niemandem mehr. Sehr interessant war die Szene als Garett den Schwur der Nachtwache ablegte und Telltale den Spieler dazu animierte, ihn selber laut auszusprechen. Dadurch konnte eine zusätzliche Bindung und Verpflichtung zwischen mir und der Welt aufgebaut werden.
Fazit
Mit meinen getroffenen Entscheidungen befinde ich mich nach wie vor in der Minderheit sämtlicher Game of Thrones Spieler und es nimmt mich stark wunder, welchen Verlauf meine Geschichte schlussendlich nehmen wird. Es gab aber zumindest ein Ereignis, welches sich nicht vermeiden liess – egal wie sehr ich mich dagegen sträubte.
Nach wie vor fühle ich mich nicht wirklich frei in meinen Entscheidungen und habe das Gefühl, dass die meisten Abzweigungen bei Zeiten wieder zusammengeführt werden. Es ist gewohnte Telltale Kost, aber hie und da wird die Formel ein wenig aufgefrischt. The Sword in the Darkness stellt in meinen Augen die bis anhin beste Episode der sechsteiligen Serie dar.







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